when keeping it business-style goes wrong

Vor einigen Minuten war der Chef in der Kammer-des-IT-Schreckens:
Er: “Warum antworten Sie nicht auf meine Mails?
Ich so: “Äh, welche Mail? *postfach-druchschau* Ah, diese… Ja, das geht so…”
Er: “Ja dann, Go Away! *geht-wieder-raus*”
Stille im Raum… Alle schauen komisch…
Azubi: “Er meint doch bestimmt ‘Go Ahead’ oder ‘go on’ oder sowas, oder?”


Das neue “Direktmarketing” Projekt für Gastonomie – undurchdachte total statisch Logik.
Ein graus, dass ist wieder eines der Projekte ala:
  1. Idee
  2. Formulare / Webseiten ausdenken und bauen Lassen
  3. (Noch in Planung – kommt später)
  4. viel Profit

Das ist nicht das 1. Projekt von dem jeder (abgesehen vom Chef) sagt – geht nie.

  • Wer würde da mitmachen?
  • Für was sollte man Feature X nutzen?
  • Warum sollte Person Y dafür bezahlen?
  • Warum will unser Kunde dafür soviel Geld ausgeben?
  • Sollten wir nicht auch Beraten?
  • Hatten wir das mit dem Schlangenöl nicht schonmal?

Was mich am meisten an solchen Projekten nerft ist das der Kunde mit 50 vorgemalten Bildern ankommt. In dem wirklich jedes Feld schon vorhanden ist (PLZ, Hausnummer…) und jede Funktion schon “ausgedacht” ist – dann aber in der Besprechung keiner so grundsätzliche Dinge weis, wie z.b.

  • Für was sind diese 5 Formulare überhaupt da?
  • Warum sollte er hier das eingeben?
  • Warum brauchen wir diese Information überhaupt?
  • Was ist mit “Printmarketing-Funktion” gemeint? Was soll da passieren?

(Es sind wirklich 50 Bilder bei diesem Gastonomie Projekt)


Später ist er nochmal reingekommen, um den groben Zeitplan für´s neue CMS
(an dem wir schon n halbes Jahr bauen) festzulegen.
Ich glaub ich Spiel das Spiel erstmal mit…

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